zwanzichfuffzehn E044 – „Killing American Hilda“

Nach einer ausgedehnten Sommerpause, die zum Reisen und Seriengucken genutzt haben, haben wir uns wieder vor den Mikros versammelt und erfreuen uns an neuer Serienkost.

Zunächst bringen wir Claire die Grundlagen von Doctor Who näher, die die neue Staffel (Trailer) genutzt hat, um auf den Who-Zug aufzuspringen und ein wenig verwirrt war. Wie lange sie dran bleibt, wird sich zeigen.

Robert hat Mayans M.C. (Trailer) gesehen, die Spin-Off Serie zu Sons of Anarchy und ist bisher ganz angetan.

Claire stellt uns Killing Eve (Trailer) vor, eine Buchverfilmung von BBC America über die Jagd einer MI5 Agentin nach einer Auftragsmörderin. Die Diskussion bleibt weitesgehend spoilerfrei.

Kathi hat sich auf Netflix von Hilda (Trailer) verzaubern lassen. Die Animationsserie basiert auf einem von Kathis Lieblings Comics und soviel sei verraten: Sie findet die Umsetzung extrem gelungen.

Ganz im Gegensatz zu American Gods (Trailer), was Robert im Urlaub gesehen hat und obwohl er großer Fan der Buchvorlage von Neil Gaiman ist, hatte er mit der Serienumsetzung einige Probleme. (Dass das Buch in Wahrheit nur knapp 500 Seiten hat, anstatt der im Podcast aus Übertreibung behaupteten 2000, wissen wir übrigens :)) Für die Diskussion von American Gods sei eine minimale Spoilerwarnung ausgesprochen, da sich hier leider ein paar kleinere Story-Spoiler nicht vermeiden ließen, um ein paar grundsätzliche Probleme zu erklären.

Hier wie immer die Sprungmarken zu den einzelnen Abschnitten:

00:00:00 – Intro & Begrüßung
00:01:31 – Doctor Who
00:22:32 – Mayans M.C.
00:30:11 – Killing Eve
00:47:09 – Hilda
01:15:17 – American Gods
01:36:17 – Epilog

Viel Spaß.

P.S.: Unsere vorbildlich gepflegte Facebookseite findet Ihr übrigens hier https://www.facebook.com/zwanzichfuffzehn.

4 Comments

  1. Hey,

    Als ein fellow Serienfan wollte ich Mal wissen wonach ihr neue Serien euch aussucht. Es gibt ja sehr viel Auswahl. Geht ihr da nach Trailer, Besetzung, Bewertung oder Empfehlung?

    Außerdem wollte ich wissen ob ihr nur Serien besprecht die abgeschlossen sind, oder es schon fertige Staffeln der Serie gibt.

    Zum Schluss wollte ich wissen ob ihr Atypical hier schon besprochen habt. Ich finde diese Serie ist eine der Guten, im Dschungel der Mittelmäßigkeit von Netflix Produktionen. Es gibt schon 2 fertige Staffeln.

    Reply
    • Ich glaube die Frage nach der persönlichen Serienwahl greifen wir mal in der nächsten Folge auf. Danke für die Anregung :)

      Serien, die „abgeschlossen“ sind oder hinreichend weit in ihrer Erzählung sind, haben den großen Vorteil, dass mehr Material da ist, mit dem wir arbeiten können. Daher ist es einfacher, sich ein Bild zu machen, wenn schon ein paar Folgen oder eine ganze Staffel existieren und man ein klareres Bild hat, wohin die Serie mit einem will. Aber wir haben keine „Regel“ oder so, dass wir nur „komplette“ Staffeln besprechen – das machen wir nach Bauchgefühl.

      Atypical haben wir noch nicht besprochen (Du kannst die Suche benutzen, um zu sehen, ob wir eine Serie bereits besprochen haben), wir schauen sie uns mal an.

      Reply
      • Mir ist noch etwas zu American Gods eingefallen. Ihr habt ja die Serie im Podcast besprochen. Ich fand sie übrigens auch nicht gut, konnte aber nicht genau sagen warum. Das Buch fand ich grandios. Seltsam fand ich, dass Neil Gaiman an der Serie mitgearbeitet hat. Warum die Serie dann so seltsam ist kann ich mir nicht erklären.

        Aber das ist nicht das, was ich eigentlich schreiben wollte :)

        Die Jungs von Spoiler Alert haben vor langer langer Zeit eine Folge zu American Gods gemacht, und da kam die Frage auf was ihre Theorie ist zu dem Gott der keinen Namen hat oder selbst wenn man den Namen hört man ihn sofort wieder vergisst. Er kommt im Buch eher zum Ende hin vor. Da wollte ich wissen was eure Theorie ist wer dieser Gott ist. Die Vermutung von Spoiler Alert war dass es sich um den Gott des Geldes handelt, weil man „nicht über Geld spricht“.

        Reply
        • Dass Neil Gaiman (oder generell Buchautoren) an der Serie mitarbeitet, garantiert leider gar nichts. Film/TV ist ein komplett anderes Medium als Bücher und die längeren Geschichten, die Neil Gaiman gewohnt ist zu erzählen. Die Adaption von Büchern ist eine Kunst für sich und geht nicht ohne Grund öfter schief als sie klappt. Zumal ich mir sicher bin, dass Neil Gaiman hier eher die Rolle des Script Supervisors o.ä. hatte, um die Mythologie-Treue sicherzustellen und mit der Produktion der einzelnen Folgen weniger zu tun hatte.

          Der Gott, dessen Namen man sofort vergisst, kann nicht der Gott des Geldes sein, da dieser ja einer der neuen Götterm wäre und der betreffende Gott ja einer der alten Götter ist. Es gibt tonnenweise Theorien im Netz, wer der Gott sein könnte aber ich fand es immer sehr charmant, dass der Leser den Namen auch nie erfährt und so de facto in derselben Situation wie Shadow ist, den Namen nicht wissen obwohl er mit dem Gott interagiert. Das hielt ich immer für einen geschickten literarischen Zug von Neil Gaiman und habe mich ehrlich gesagt immer damit zufrieden gegeben, dass ich den Namen nicht kenne.

          Reply

Leave a Comment.